Installationen von Lars Meeß-Olsohn (Auszug)

Eisblaue Nächte, Langenberg, 10.-11.02. 2011

Die Illumination historisch bedeutsamer Fassaden in Langenberg fand in der kalten Jahreszeit statt und verfehlte trotz beständigem Regen ihre Wirkung nicht. Gesponsort wurde das Projekt freundlich durch die Fa. Trilux GmbH, welche die Leuchten und Leuchtmittel bereitstellte, sowie durch durch Phillip Sydow Lichtdesign.

Dark Halo (Zyklotron), LichtRouten, Villa Hueck, Lüdenscheid, 2010

Inspiriert von den wissenschaftlichen Entwicklungen in der Teilchenphysik und angelehnt an den großen Hadronen Speicherring im Kernforschungszentrum CERN in der Schweiz entwickeln Ali Heshmati und Lars Meeß-Olsohn eine pneumatische, begehbare Plastik von 8 m Durchmesser, in der Besucher/innen die Rolle von physikalischen Teilchen übernehmen. Die Installation erfolgte mit der Unterstützung von Andreas Pasieka (Sound-Installation) und Philipp Sydow (Lichttechnik, Fa. Trilux).

PULSAR, Fabric Art Lounge, Techtextil, Frankfurt a.M. 16.-18.06. 2009

Passend zum Internationalen Jahr der Astronomie 2009 wurde die Licht- und Tuchinstallation „PULSAR“ von Lars Meeß-Olsohn und Jens J. Meyer durch Sitzgruppen und Leuchtobjekte aus der Serie „Light-Structures“ by Lars Meeß-Olsohn ergänzt und erzeugte mit den verspannten weißen Flächen eine Strahlwirkung über die ganze Halle: Das gestalterische Highlight der Messe zeigte eindrucksvoll die Begeisterung für Tuch und Licht!

DAR LUZ, Installation für GLOW, Forum for Light in Art and Architecture in Eindhoven, 07. – 16.11. 2008

Im Rahmen des Lichtkunstfestivals GLOW (Kuratoren Bettina Pelz und Tom Groll) wurde eine temporäre Licht- und Tuchinstallation in unmittelbarer Nähe zum Lichtmuseum in Eindhoven erstellt, deren dynamisch programmiertes Licht- (mit Matthias Boeser) und Soundkonzept (mit Andreas Pasieka) auf die Interaktion mit dem Besucher abzielte.

Die Licht- und Tuchinstallation DAR LUZ zielte mit der dynamisch programmierten Licht- und Soundkonzept auf die Interaktion mit dem Besucher ab. 130.000 Besucher, 3.500 Schrauben, 800 m Holzprofile, 175 m² Gewebe - das inspirierende Projekt wurde im Mai 2009 mit dem Honor Award des American Institute of Architects ausgezeichnet.

Ausstellung in Düsseldorfer Galerie kunstWerk, 08.03. 2008

Die Austellung mit Holger Beckers in der Düsseldorfer Galerie KunstWerk thematisiert auf sehr gegensätzliche, sich aber hervorragend ergänzende Weise Licht und Schatten, hell und dunkel, Fläche und räumliche Tiefe. Neben den Leuchten der Leuchtenserie "Light-Structures" wurden u.a. die Lichtobjekte Red Sphere und Blue Wave erstmalig präsentiert, sowie mit White Spiral eine weitere ortsspezifische Installation aufgebaut.

Helix – komplementäre Fragmente“ Neue Galerie, Am Burgplatz, VHS Essen, 17.02. -15.04.07
Installation, klang- und farblich interpretiert von Andreas Pasieka (DUE) und Hal Zucker (NY)


Leicht und spielerisch rotieren die farbigen Stäbe noch bis Mitte April durch die Neue Galerie. Sie versetzen das geometrische Raster der Architektur in Bewegung. Die Bewegung ist das Resultat des Wechselspiels zwischen Formgebung und – findung.

Unterstützt wird die Installation durch Soundcollagen von Andreas Pasieka sowie die Rorschach-ähnlichen "Stain Paintings“ des New Yorker Künstlers Hal Zucker.

Ausstellung „Kommunikation mit Kunst“ , Bottrop, Oktober 2006

Im Technikforum Kappelhoff wurden neben einer kleinen Werksschau von leichtbaukunst die ersten Produkte der Leuchtenkollektion „Light-Structure ®“ sowie eine Weiterentwicklung der Lichtskulpturen „structure now!“ und „transformation“ ausgestellt. Die Lichtinstallationen in verschiedenen Ausstellungskuben der Kantenlänge 3m wurden mit der light-tube von archxx kombiniert, die mit hunderten, jeweils einzeln adressierten LED´s bestückt ist und kräftige , dynamische Farbakzente setzen konnte.

Lichtinstallation: transformation; Casa Max Theater bzw. Henrichshütte, Hattingen, 24.05.06

Die Licht-Installation ` transformation ´ zeigt die sukzessive Abstraktion einer allgemein vertrauten Kugeldarstellung- zunächst präsentiert im Rahmen der Passagen 06 in Köln.
Zitiert die erste Figur durch die drei Großkreise die Darstellungsweise des klassischen Globus, so brechen im Verlauf der `transformation´ die Meridiane auf und überführen die eher statisch wirkende Sphäre in eine neue, dynamische Konstellation leuchtender Kreissegmente.
Die Mittelstands-Charity-Party „Glanzlichter NRW“ ist die regelmäßig stattfinde Veranstaltung für mittelständische Unternehmen aus der Ruhrregion.

Folkwank-Atoll (später Ruhr-Atoll), Modellausstellung der Kunstausstellung

Der in der Vorbereitungsphase des von Norbert Bauer kuratierten Konzeptes "Kunst ist Energie" entwickelte Entwurf des Engergie-Domes war als dienende Architektur auf dem Wasser gedacht, um die Entwürfe der teilnehmenden Künster darzustellen und den Kontext für die Besucher überschaubar zu halten.

Es handelte sich hierbei um eine Textegrity-Struktur mit mehlagigen und bedruckten Folienkissen und um leuchtende Druckstäbe, die zu einem kuppelförmigen Baukörper verspannt worden wären.

Die Ausstellung der Modelle fand auf der Zeche Zollverein, Essen, im Palast der Projekte, im Skulpturenmuseum Marl und in der Kultfabrik, München statt, als Künstler waren u.a. vertreten Otto Piene, Ilya und Emilia Kabakov oder Magdalena Jetelova.

BauKunst Essen: "Über den Dächern", Textraeder, 2002

Die Ausstellung "BauKunst Essen" als Bestandteil des Jubiläums 1150 Jahre Stift und Stadt Essen, markierte den Schlusspunkt der dreijährigen Veranstaltungsreihe "Essen erlebt Architektur" des BDA Essen und stellte in 20 Projekten den offenen Dialog und die Auseinandersetzung mit der Stadt in den Vordergrund.

Das Konzept entstand in der Zusammenarbeit mit Jens J. Meyer und Wolfgang Zimmer:

Einzelne Markierungsskulpturen mit 4,5 m Höhe auf den Dächern markanter Gebäude bildeten die exemplarische Umsetzung des imaginären Netzwerkes der Stadt-Raum-Installation und erlaubten neue Perspektiven im Stadtraum: Die tetraedische Anordnung als Organisationsmuster elementarer Ebenen bildete die Ausgangssituation für die Textraeder. Formal und strukturell durchgebildet wurde bei den Einzelformen das gelenkige Innenskelett aus Druckstäben durch eine textile Eindeckung stabilisiert.