Installationen von Lars Meeß-Olsohn (Auszug)

ARCHITECT@WORK: Zürich, 10. - 11. Mai 2017:  Vielen Dank für Ihren Besuch!

 

"TEXTILE-ARCHITEKTUR by Lars Meeß-Olsohn" - dieses Sonderthema wurde in der Schweiz überzeugend dargestellt. Besuchen Sie uns auch in München (27./28. September) oder in Düsseldorf (05./06. Dezember).

 

Unser Partner MDT Sonnenschutzsysteme GmbH konnte mit einem baulichen Ausschnitt (Mock-Up) der "EYE-Beacon" genannten Installation für das Amsterdam Light Festival die Kunstfertigkeit in der Konfektion demonstrieren: Der beeindruckende Pavillon wurde in Zusammenarbeit mit UNStudio / Ben van Berkel entwickelt und er zeigt die Möglichkeiten des parametrischen Designs auf.

 

Mit Koch Membranen GmbH konnte stellvertretend für unser Projekt für ein Congress Hotel in Düsseldorf eine 4 m messende ETFE-Linse in einem kleineren Maßstab über den Gästen aufgehängt werden - ein segmentierter Aluminium-Ring und radiale Stahlseile stabilisierten die pneumatische Konstruktion.

 

Darüber zeigten wir mit unserer innovativen Entwicklung ZEBRA Sails erstmalig eine Fassaden-integrierte Lösung unserer verfahrbaren, gewölbten Sonnensegels mit 6 m Breite.

 

Besonders eindrucksvoll war allerdings auch das Tuchobjekt von Prof. Frei Otto und Prof. Ewald Bubner, welches 2005 für das M:AI Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW entwickelt wurde, sozusagen als Symbol und Brückenkopf für seine temporären Ausstellungen an verschiedenen Orten.

Im Jahre 2004 hatte ich zwei Wochen mit Studien zur Formfindung verbracht - das Ergebnis ist wundervoll!

 

Link zur ARCHITECT@WORK - Homepage

                                                Vielen Dank für Ihren Besuch!

 

Die Riverside Lounge of Light, Lichtinstallation für das Lichtkunstfestival LUMINALE 2016, Frankfurt, war zwischen dem 13.03. – 18.03. 2016 jeweils ab Sonnenuntergang direkt am Westhafen zu sehen.

 

Nachfolgend eine Übersicht in 100 Sekunden vom Hessischen Rundfunk über die LUMINALE - viel Spaß:

Die Firmen MDT-tex GmbH, Carl STahl GmbH und SLIDE unterstützten das Vorhaben, welches parallel zur Weltleitmesse Light&Building stattfand.

 

 

Link zu LUMINALE-homepage (Station Nr. 026 auf der Route durch die Frankfurter Innenstadt, s.S. 34) bzw. zum Artikel in der Zeitschrift BauKultur: 3_2016, S. 14 - 15): "Akustische und visuelle Wechselwirkung"

LUMINALE - Bienale der Lichtkultur:

 

Rund 200 Licht-Ereignisse verwandeln Frankfurt in eine Weltstadt des Lichtes und ca. 250.000 Besucher strömen auch in diesem Jahr zu den abendlichen

Veranstaltungen. Das Who-is-Who der Lichtszene ist im Rahmen der Welt-Leitmesse "Light&Building" in Frankfurt anwesend und parallel findet auf den Plätzen,

an Hochhausfassaden und teils versteckten Orten das traditionelle Lichtlabor LUMINALE statt.

 

Unser Dank gilt auch dem tollen Team des Riverside Restaurantes, Matthes Boeser (licht I raum I stadt), Lang Medientechnik, Laurenz Theinert, Christopher Baer, ICS Vertical, Christian Wegener, Philipp Pelzer, Jonathan Arnold, Michel Mengel, Planex Technik in Textil, Fa. NextMove, Patrick Gönnenwein sowie dem Druckwasserwerk Restaurant für die freundliche Unterstützung!

Projektbeschreibung der Tuch- und Lichtinstallation Riverside Lounge of Light_2016
Riverside Lounge of Light_LUMINALE 2016_[...]
PDF-Dokument [1.5 MB]
Leitfaden durch die Installationen zur Luminale 2016, Frankfurt
Luminale_2016_Finder-klein.pdf
PDF-Dokument [6.6 MB]

TEATRO DEL MONDO, Lichtinstallation für das Lichtkunstfestival GLOW, Forum for Light in Art and Architecture, Marktplatz, Eindhoven/Holland, 08. – 15.11. 2014

Nach der ersten Einladung im Jahr 2008 (s.u.) freuen sich Ali Heshmati und Lars Meeß-Olsohn über ein weiteres Engagement in der "Stadt des Lichtes". Wie im Vorjahr werden 500.000 Besucher erwartet.

Derzeit entsteht mitten auf dem Marktplatz ein überaus großer "Stadtraum" aus Gerüst- und Tuchstrukturen, welche durch die Lichttechnik im Inneren den Besuchern Möglichkeiten zur Interaktion geben werden - wir sind gespannt! Die Installation TEATRO DEL MONDO wird durch An"klänge" von Andreas Pasieka akustisch durch eine Soundkomposition gestaltet.

Link zu GLOW-homepage (Station Nr. 17 auf der Route durch die Innenstadt)

EREIGNISHORIZONTE, Scheidtmannstor, Essen-Steele,  21. - 24.11. 2013

 

Das 1075ste Stadtjubiläum wurde von dem Stadtteil Steele zum Anlass genommen, in der dunklen Jahreszeit mit Licht-Installationen u.a. die vier ehemaligen Stadttore in Erinnerung zu rufen.

Die Installation "EREIGNISHORIZONTE  Steele im Wandel" mit ihren zentralen Lichtringen nimmt Anleihen an das Stadtwappen und thematisiert das Sein und den Wandel.

Die Konturen von räumlich gekrümmten Flächen und Licht zitieren astronomische Modelle von der Wechselwirkung von Zeit und Raum:

 

Unter „Ereignishorizont“ wird in der Physik eine Grenzfläche in der Raumzeit bezeichnet;

unsere Wahrnehmung und unser Wissen reichen nur bis zu dieser Grenze. Was sich dahinter

befindet, was die Welt im Innersten zusammenhält, entzieht sich prinzipiell unser (Er)Kenntnis.

 

Wie alle Horizonte trennt er Beobachtbares von Unbeobachtbaren.

Die Installation spielt mit der Überlagerung und Transformation gleich mehrerer solcher Grenz-Flächen, sie eröffnet Blickbeziehungen und lässt gleichzeitig Raum für die zentralen Fragen und Deutungen.

Eisblaue Nächte, Langenberg, 10.-11.02. 2011

Die Illumination historisch bedeutsamer Fassaden in Langenberg fand in der kalten Jahreszeit statt und verfehlte trotz beständigem Regen ihre Wirkung nicht. Gesponsort wurde das Projekt freundlich durch die Fa. Trilux GmbH, welche die Leuchten und Leuchtmittel bereitstellte, sowie durch durch Phillip Sydow Lichtdesign.

Dark Halo (Zyklotron), LichtRouten, Villa Hueck, Lüdenscheid, 2010

Inspiriert von den wissenschaftlichen Entwicklungen in der Teilchenphysik und angelehnt an den großen Hadronen Speicherring im Kernforschungszentrum CERN in der Schweiz entwickeln Ali Heshmati und Lars Meeß-Olsohn eine pneumatische, begehbare Plastik von 8 m Durchmesser, in der Besucher/innen die Rolle von physikalischen Teilchen übernehmen. Die Installation erfolgte mit der Unterstützung von Andreas Pasieka (Sound-Installation) und Philipp Sydow (Lichttechnik, Fa. Trilux).

PULSAR, Fabric Art Lounge, Techtextil, Frankfurt a.M. 16.-18.06. 2009

Passend zum Internationalen Jahr der Astronomie 2009 wurde die Licht- und Tuchinstallation „PULSAR“ von Lars Meeß-Olsohn und Jens J. Meyer durch Sitzgruppen und Leuchtobjekte aus der Serie „Light-Structures“ by Lars Meeß-Olsohn ergänzt und erzeugte mit den verspannten weißen Flächen eine Strahlwirkung über die ganze Halle: Das gestalterische Highlight der Messe zeigte eindrucksvoll die Begeisterung für Tuch und Licht!

DAR LUZ, Installation für GLOW, Forum for Light in Art and Architecture in Eindhoven, 07. – 16.11. 2008

Im Rahmen des Lichtkunstfestivals GLOW (Kuratoren Bettina Pelz und Tom Groll) wurde eine temporäre Licht- und Tuchinstallation in unmittelbarer Nähe zum Lichtmuseum in Eindhoven erstellt, deren dynamisch programmiertes Licht- (mit Matthias Boeser) und Soundkonzept (mit Andreas Pasieka) auf die Interaktion mit dem Besucher abzielte.

Die Licht- und Tuchinstallation DAR LUZ zielte mit der dynamisch programmierten Licht- und Soundkonzept auf die Interaktion mit dem Besucher ab. 130.000 Besucher, 3.500 Schrauben, 800 m Holzprofile, 175 m² Gewebe - das inspirierende Projekt wurde im Mai 2009 mit dem Honor Award des American Institute of Architects ausgezeichnet.

Ausstellung in Düsseldorfer Galerie kunstWerk, 08.03. 2008

Die Austellung mit Holger Beckers in der Düsseldorfer Galerie KunstWerk thematisiert auf sehr gegensätzliche, sich aber hervorragend ergänzende Weise Licht und Schatten, hell und dunkel, Fläche und räumliche Tiefe. Neben den Leuchten der Leuchtenserie "Light-Structures" wurden u.a. die Lichtobjekte Red Sphere und Blue Wave erstmalig präsentiert, sowie mit White Spiral eine weitere ortsspezifische Installation aufgebaut.

Helix – komplementäre Fragmente“ Neue Galerie, Am Burgplatz, VHS Essen, 17.02. -15.04.07
Installation, klang- und farblich interpretiert von Andreas Pasieka (DUE) und Hal Zucker (NY)


Leicht und spielerisch rotieren die farbigen Stäbe noch bis Mitte April durch die Neue Galerie. Sie versetzen das geometrische Raster der Architektur in Bewegung. Die Bewegung ist das Resultat des Wechselspiels zwischen Formgebung und – findung.

Unterstützt wird die Installation durch Soundcollagen von Andreas Pasieka sowie die Rorschach-ähnlichen "Stain Paintings“ des New Yorker Künstlers Hal Zucker.

Ausstellung „Kommunikation mit Kunst“ , Bottrop, Oktober 2006

Im Technikforum Kappelhoff wurden neben einer kleinen Werksschau von leichtbaukunst die ersten Produkte der Leuchtenkollektion „Light-Structure ®“ sowie eine Weiterentwicklung der Lichtskulpturen „structure now!“ und „transformation“ ausgestellt. Die Lichtinstallationen in verschiedenen Ausstellungskuben der Kantenlänge 3m wurden mit der light-tube von archxx kombiniert, die mit hunderten, jeweils einzeln adressierten LED´s bestückt ist und kräftige , dynamische Farbakzente setzen konnte.

Lichtinstallation: transformation; Casa Max Theater bzw. Henrichshütte, Hattingen, 24.05.06

Die Licht-Installation ` transformation ´ zeigt die sukzessive Abstraktion einer allgemein vertrauten Kugeldarstellung- zunächst präsentiert im Rahmen der Passagen 06 in Köln.
Zitiert die erste Figur durch die drei Großkreise die Darstellungsweise des klassischen Globus, so brechen im Verlauf der `transformation´ die Meridiane auf und überführen die eher statisch wirkende Sphäre in eine neue, dynamische Konstellation leuchtender Kreissegmente.
Die Mittelstands-Charity-Party „Glanzlichter NRW“ ist die regelmäßig stattfinde Veranstaltung für mittelständische Unternehmen aus der Ruhrregion.

Folkwank-Atoll (später Ruhr-Atoll), Modellausstellung der Kunstausstellung

Der in der Vorbereitungsphase des von Norbert Bauer kuratierten Konzeptes "Kunst ist Energie" entwickelte Entwurf des Engergie-Domes war als dienende Architektur auf dem Wasser gedacht, um die Entwürfe der teilnehmenden Künster darzustellen und den Kontext für die Besucher überschaubar zu halten.

Es handelte sich hierbei um eine Textegrity-Struktur mit mehlagigen und bedruckten Folienkissen und um leuchtende Druckstäbe, die zu einem kuppelförmigen Baukörper verspannt worden wären.

Die Ausstellung der Modelle fand auf der Zeche Zollverein, Essen, im Palast der Projekte, im Skulpturenmuseum Marl und in der Kultfabrik, München statt, als Künstler waren u.a. vertreten Otto Piene, Ilya und Emilia Kabakov oder Magdalena Jetelova.

BauKunst Essen: "Über den Dächern", Textraeder, 2002

Die Ausstellung "BauKunst Essen" als Bestandteil des Jubiläums 1150 Jahre Stift und Stadt Essen, markierte den Schlusspunkt der dreijährigen Veranstaltungsreihe "Essen erlebt Architektur" des BDA Essen und stellte in 20 Projekten den offenen Dialog und die Auseinandersetzung mit der Stadt in den Vordergrund.

Das Konzept entstand in der Zusammenarbeit mit Jens J. Meyer und Wolfgang Zimmer:

Einzelne Markierungsskulpturen mit 4,5 m Höhe auf den Dächern markanter Gebäude bildeten die exemplarische Umsetzung des imaginären Netzwerkes der Stadt-Raum-Installation und erlaubten neue Perspektiven im Stadtraum: Die tetraedische Anordnung als Organisationsmuster elementarer Ebenen bildete die Ausgangssituation für die Textraeder. Formal und strukturell durchgebildet wurde bei den Einzelformen das gelenkige Innenskelett aus Druckstäben durch eine textile Eindeckung stabilisiert.