Projekte (Auszug)

OUDE Marie, Dorsten, 2023

InCUBE, Brixen, 2020

InCUBE, ein Projekt von leichtbaukunst, Mebau GmbH, Waskönig Live Kommunikation GmbH UND GO4IT GmbH (Video/Sound)

 

Ausgehend von der Lichtkunst Installation "EREIGNISHORIZONTE" von Dr. Lars Meeß-Olsohn wurde das InCUBE Ausstellungsobjekt für die Eventspezialisten Mebau GmbH und Waskönig Live Kommunikation GmbH in Essen entwickelt.

Hierbei können in kurzer Zeit seitliche oder über Kopf eingespannte Textilien Verwendung finden. Nach belieben werden Bildschirme, Medienwände, Präsentationsflächen, Lichtinszenierungen o.ä. ergänzt oder es kann mal eben ein Ort geschaffen werden, um eine Produktvorstellung im Rahmen einer Online/Real Hybridveranstaltung oder eine Podiumsdiskussion für Ihre Kunden durchzuführen. Mehr Infos unter: www.incube.live oder www.textile-architektur.de

Überdeckung einer Stellfläche, Velbert-Tönisheide, 2018

Auch das 3te Dach für einen Produktionsbetrieb in Tönisheide sollte mit einem nicht-brennbaren A2-Gewebe ausgerüstet werden - einerseits für die Dacheindeckung und andererseits auch für die seitliche Bespannung mit einem Gittergewebe.

Die Mastleuchten als Verlängerung der Stützen akzentuieren die Anlage bei Nacht, wohingegen die funktionale Beleuchtung auf der Innenseite des umlaufenden Rahmens als LED-Stableuchten ausgeführt wurde.

Leichte Überdeckung einer Hotelzufahrt, Düsseldorf, 2017

Herzlich Willkommen:

 

Als Aufgabenstellung für die Überdeckung einer Hotel-vorfahrt galt es, eine offene, einladende Geste für die Besucher und Gäste des etablierten Congress Hotels zu entwickeln:

Eine ETFE-Linse in Form eines kreisrunden Kissens ermöglicht den gewünschten leichten / schwebenden Charakter mit einem direkten Bezug zur vorhandenen Pflasterung, ohne dass der Schutz vor Regen zu sehr in den Vordergrund rückt.

 

Der völlig transparent gehaltene, zentrale Bereich der Bespannung bietet den Gästen eine offene Blickbe-ziehung zum Himmel bzw. zum hoch aufragenden Hotel. Im Gegensatz dazu sorgt der weiß eingefärbte Rand der oberen Folienlage für die nötige Verschattung und ein angenehmes, diffuses Licht. Gleichzeitig dient dieser transluzente Bereich auch als Projektionsfläche für die LED-Beleuchtung, die gerade auch in den Abend- und Nachtstunden den Haltebereich der Taxen und Shuttle-Dienste definiert.

Ein Sensor überprüft kontinuierlich den Luftdruck innerhalb des luftgestützten Volumens; ein Gebläse kann bei Bedarf über ein Ventil Luft nachführen und z.B. im Winter mit einem höheren Luftdruck auf etwaige Schneebelastung reagieren.

Die tangential verlaufenden Seile halten das Folien-kissen in Form und schützen es gegen eine dauerhafte Verformung.

Futuristische Gitterschalen für den Fim "SelfLess", Regie: Tarsem Singh, Kinostart: 20.08. 2015

Fotos: Concorde Filmverleih, Studio LTA

Nach über zwei Jahren ist es nun soweit: Die Anfrage über ursprünglich 5 Leichtbaukuppeln für eine Blockbuster-Produktion findet den Weg in die Kinos!

 

Für die Partnerfirma Planex GmbH stellte leichtbaukunst ein Team von Spezialisten zusammen, um die futu-

ristischen Folienkuppeln für das Set Design entsprechend der Vorgaben anzupassen und sie fertigen & liefern zu können. In enger Absprache konnte das ambitionierte Projekt mithilfe des Projektpartners Studio LTA in Stuttgart und New Orleans umgesetzt werden.

 

Im Film sollte eine klinisch-sterile Atmosphäre geschaffen werden, in der die Seele zwischen den Protagonisten übertragen wird und nun - nachdem der Film endlich gestartet ist - kann gesagt werden, dass diese Hightech-Laboratorien zu den Highlights der Produktion gezählt werden können.

Als Weiterentwicklung des schalenartigen Konstruktions-prinzips PLUSMINUS gehen die realisierten Science-Fiction Architekturen auf eine Serie von experimentellen studentischen Arbeiten zurück, die unter Jürgen Hennicke an der Universität Stuttgart entstanden.

Folie in Kombination mit Luftdruck und Licht sind die Bau-

steine, aus denen die 19 m langen Kuppeln erstellt wurden.

leichtbaukunst entwickelt innovativen Ausstellungspavillon LOOPs2.0 und erhält ICONIC-AWARD!

Für die Sonderschau des Netzwerk TEXTILE-ARCHITEKTUR wird der neuartige und objekthafte Pavillon erstmalig auf der BAU2013 in München (Freigelände, F501-2) ausgestellt. Aufbaubilder:

Mehr dazu auf unserer Netzwerkseite TEXTILE-ARCHITEKTUR oder www.textile-architektur.de

LIGHTHOUSE: Großformat-Leuchtdisplay
Henkel, Düsseldorf 2012
 

Für die Neueröffnung des umgebauten Showrooms „Beauty Care“ von Henkel wurde das „Lighthouse“ in Düsseldorf mit einem XXL Display in den Abmaßen 7 x 16 m versehen. Es wurden an dem Gebäude noch weitere, gleich große Banner mit dem prägnanten Motiv installiert, aber über dem Haupteingang sollte ein leuchtendes Zeichen gesetzt werden, was gerade in der dunklen Jahreszeit gut zur Geltung kommt und die Besonderheit des Lighthouses betont.

Aus Gründen der Entrauchung wurde der Spannrahmen mit einem Abstand von 100 cm vor der haushohen Glasfassade und der dahinter befindlichen Lobby befestigt. Nach Öffnen der Blechkassetten der Fassade konnten acht schlanke Konsolen verankert werden, und der Abstand zur Fassade konnte genutzt werden, um das Tuch mit den dezent eingebrachten LED-Leuchten homogen auszuleuchten.



Das Konzept von leichtbaukunst nach Vorgaben der Projektarchitekten BM+P sah vor, die filigrane Rahmenkonstruktion des Displays wie einen fester Bestandteil des urspünglichen Gebäudekonzeptes wirken zu lassen - dieses Ziel konnte durch Bauteiloptimierung erreicht werden und auch die Lichtleisten in IP65 sind an der Fassade kaum zu entdecken (Lichttechnik: licht I raum I stadt).

Als technische Besonderheit gilt der Print selber: Mit hohen Anforderungen an die Genauigkeit wurde das Backlit-Gewebe von beiden Seiten bedruckt, so dass einerseits auch eine tolle Wirkung von innen erreicht wurde, andererseits das sehr große Motiv auch aus der Nähe betrachtet randscharf erscheint.

Die komplette Installation konnte innerhalb von nur 4 Wochen nach Auftragsvergabe durch Hahner Stahlbau und Niggemeyer Bildproduktion montiert werden.

FOKUS; Objekte für Hallenbäder, 2012

Die beiden FOKUS Licht- und Tuchobjekte schweben frei über einem Lehrschwimmbecken und setzen mit der LED-Beleuchtung farbige Akzente. Dabei entstehen mit der Ausleuchtung der grünen / blauen Iris und den Folienlinsen in der Mitte jeweils eine farbige Korona, die sich auf der Wasseroberfläche spiegelt.

Interpunktion, Segelinstallation, Gelsenkirchen, 2012

Die weißen Segel für die alte Lohnhalle der Zeche Nordstern wurden als ortbezogene Installation konzipiert  - sie orientieren sich am Rhythmus des hochwertig ausgebauten Gebäudes und bilden einen reizvollen Kontrast zum historischen Bestand. Je nach Standpunkt ermöglichen sie Durchblicke oder bilden Reflektionsflächen für die natürliche oder künstliche Beleuchtung über den Arbeitsplätzen.

Der offene Raum wurde gefaßt und mit der eleganten und dynamischen Formensprache der Segel aufgewertet; zudem konnte der hallige Charakter des mit hauptsächlich schallhart modernisierten Architektur reduziert werden - der Dialog erfolgte also auf mehreren Ebenen.

IMPULS Lichtkunstbühne, Bochum, 2011 bzw. 2012

Am 02. Oktober war es soweit: Die Lichtkunstbühne IMPULS wurde feierlich der Öffentlichkeit übergeben - zumindest für einen Abend! Für Umbauarbeiten des Platzes wurde die Bühne umgehend mit Flatterband abgesperrt und erst nach Abschluss der Pflasterarbeiten und Neugestaltung des Konrad-Adenauer-Platzes konnte die IMPULS ihre eigentliche Funktion aufnehmen, nämlich dem Quartier eine Bühne zu geben!

 

Das Konzept der Bühne entstand bereits im April 2008 in dem durch Peter Brdenk kuratierten Workshop „Bermuda Licht“ und sollte als Projekt für die Kulturhauptstadt Ruhr.2010 realisiert werden. Die Freude war groß, als der Entwurf im Jahre 2009 im Rahmen des landesweiten Wettbewerbs "StandortInnenstadt:NRW“ ausgezeichnet wurde.                                                                            (Fotos 1/5: SAG GmbH/H. Jacoby)

Unterstützt wurde das Projekt durch die Sponsoren Vallourec & Mannesmann (nahtlose Stahlrohre), Mehler Texnologies (Technische Textilien) und Matthias Boeser (lichttechnische Beratung), denen an dieser Stelle noch einmal freundlich gedankt wird.

Aus dem spielerischen Umgang mit konzentrischen Stahlringen und LED-Lichtleisten wurde eine leichte Bühnenkonstruktion entwickelt, die den dynamischen Ausgangspunkt des Bermuda3Ecks markiert, und Veranstaltungen von der Kleinkunst bis zu Konzerten durch die Bochumer Symphoniker ermöglicht.

Nach Wunsch springen pulsierende LichtIMPULSe von der Bühne auf die Trasse über und versinnbildlichen in allen frei programmierbaren (LED-)Farben das Bermuda3Eck als lebendiges Herz der Bochumer Innenstadt, dessen Strahlkraft über das ViktoriaQuartierBochum und das City-Tor Süd hinaus reicht.

Dreieckiges Membrandach, Tönisheide, 2011

Bei der 13,5 x 10 m messenden Stahlkonstruktion handelt es sich überwiegend um gekrümmte Stahlrohre, mit denen die Konstruktion zwischen den beiden Gebäudeteilen vermittelt. Die Rahmenkonstruktion des dreieckigen Daches wird in den nächsten Tagen mit einer weißen, nichtbrennbaren Bespannung versehen.

Leuchtkuben für eine Kundenhalle, Gladbeck, 2011

Drei bis zu 6 x 4 m große Leuchtkuben lockern die komplett modernisierte Kundenhalle auf, wobei die Helligkeit stufenlos gedimmt werden kann. Die räumlichen Tragwerke im Inneren tragen die Leuchtmittel und spannen umseitig bedruckte Tuchflächen auf - neben dem Logo sah das Konzept der Architekten bkp aus Essen auch vor, die Unterseiten mit dem Stadtplan von Gladbeck zu versehen, auf denen das Engagement der Bank farblich und thematisch hervorgehoben wird.

Die Herausforderung lag u.a. darin, die Kuben mit abgerundeten Kanten auszuführen und einen Würfel in der Höhe verfahrbar auszulegen.

Textile Lochfassade an einer Sporthalle, Obertshausen, 2011

Die Stirnwand der Sporthalle aus den 70ern mit seiner vorgehängten Betonfassade wurde durch ein augespanntes Mesh-Gewebe, Licht und Malerei modernisiert: Das Konzept von MOW Tamburro Architekten aus Koblenz sah eine heitere Wandgestaltung vor, deren gemalte Motive aus dem Sport durch eine unregelmäßig gelochte Membrane akzentuiert werden sollten.

Diese lockere Verteilung an verschieden großen und kreisrunden Öffnungen konnte durch spezielle Spannprofile an den Rändern der "Käselöcher" und der Fassade realisiert werden, so dass eine perfekt gespannte Fläche mit Hinterleuchtung resultierte. (Fotos: A. Ollenschläger, EPS)

Pneumatisch gestützer Ausstellungspavillon LOOPS, München, 2011

Der Ausstellungspavillon LOOPS mit seinen über 90 luftgestützen Kissen aus ganz unterschiedlichen Folien und technischen Textilien bildete das Herzstück der Leistungschau im Rahmen der Messe BAU 2011 in München. Mit dem Durchmesser von fast 20 m und 5 m Höhe bildete er einen imposanten Innenraum mit interessanten Ein- und Ausblicken.

Weitere Informationen hier: oder unter www.textile-architektur.de

Tribünen-Überdeckung Kampfbahn Gladbeck, 2008

Die neue Tribünen-Überdachung der Vestischen Kampfbahn von Niermann Schicktanz Architekten hat eine Fläche von knapp 2.000 m² und besteht aus Polyester/PVC, die durch eine verzinkte Stahlkonstruktion aufgespannt wird.

Die moderne Konstruktion bildet einen luftig-leichten Kontrast zu dem alt-ehrwürdigen Stadion und schmiegt sich elegant an die ebenfalls neue Tartanbahn an.

Ruhr-Atoll, zwei Inseln für das Leitprojekt der Kulturhauptstadt Ruhr.2010

Neben der allgemeinen technischen Beratung für das Realisierung des Ruhr-Atolls betreut leichtbaukunst die Entwicklung und Realisierung von zweien der vier Inseln: Für den „Eisberg“ von Andreas Kaiser und das "Projekt zur Erhaltung der Natürlichen Ressourcen" von Ilya und Emilia Kabakov.

Neben Zollverein werden der Baldeneysee und damit das Projekt Ruhr-Atoll des Initiators und Kurators Norbert Bauer die zentralen Orte für die Essener Feierlichkeiten im Kulturhauptstadtjahr.

Der „Eisberg“ von Andreas Kaiser wurde mittels einer segmentierten GfK-Hülle und einem Raumfachwerk aus Stahl gebaut, welches auf einem schwimmenden Ponton aufgesetzt wurde. Im Inneren versteckt sich ein gekühlter Container, der ähnliche Ausmaße wie die PALAOA Messstation des Alfred-Wegener-Institurs in der Antarktis hat und in dem der Besucher sich mit Fragen zur Forschung auseinander setzen kann.

Das "Projekt zur Erhaltung der Natürlichen Ressourcen" von Ilya und Emilia Kabakov konnte ähnlich wie der o.g. Eisberg konstruiert werden, allerdings sollte die Insel begehbar sein und mit den verwitterten und windschiefen Aufbauten einen kargen, unwirtlichen Charakter vermitteln. Die Insel kann mit einem geringen technischen Aufwand in transportable Segmente zerlegt werden.

VERVE textile Überdeckung, Tönisheide, 2009

Mit der geschwungenen Stahl-/Tuchkonstruktion VERVE konnte ein Projekt realisiert werden, welches als ein erstes ETFE - Foliendach geplant war, aber aus brandschutztechnischen Gründen mit einem „Teflon“- beschichtetem Glasgewebe ausgeführt wurde (was sich durch Licht weiß aufhellt).

Durch die guten Lichtdurchlasseigenschaften des Materials ist der darunter befindliche Ladebereich angenehm hell und dennoch wettergeschützt. Die dynamisch arrangierten Bögen vermitteln geschickt zwischen den unterschiedlich hohen Gebäudeteilen, wodurch auch die Entwässerung gelöst wurde.

Messebausystem Lichtbogen, e-World, Essen, 2008

Die Form des Lichtbogens wird durch eine Vielzahl von Lichtstäben gebildet, die zwischen zwei parallelen Stahlbögen wie bei einer Doppelhelix um eine Achse gewunden sind; sie evozieren das Bild eines stark vergrößerten DNS-Abschnittes, der am Aufstellort aus dem Boden herausragt. Der lichte Abstand zwischen den Fußpunkten beträgt 10 m, die Höhe 5,5 m.

Klein & Fein, Eingangssegel, 2009

Das mit knapp 5 m² kleinste montierte Segel zeichnet sich durch hochwertige Details und Materialien aus - der sympathische Blick- und Windfang empfängt die Gäste mit einladender Geste.

ARCUS Messekonstruktion, Essen, Februar 2007

Die innovative Messearchitektur ARCUS entwickelt sich aus der Abfolge mehrer Module, die es dem Aussteller ermöglicht, sich mit seinen verschiedenen Dienstleistungen in Form eines Kommunikationsstandes zu repräsentieren. Mit der addierbaren und dadurch in verschiedenen Konstellationen aufbaubaren Konstruktion ARCUS wird auf den Wunsch nach verschiedenen Nutzungsanforderungen und Standgrößen reagiert.

ARCUS wurde erstmalig auf der Messe e-World verwendet und ist seitdem im Einsatz.

Messesystem Lichtsegel , Entry, Design trifft…, Essen, 2007

Eingebettet in die Großausstellung zu Perspektiven und Visionen im Design, ENTRY2006, fand in der inspirierenden Atmosphäre der Zeche Zollverein erstmals die Messe Design trifft…statt.

Mit den minimalistischen Mitteln einiger anregender Formen wurde eine ansprechende Wirkung erzielt:
Flankiert von zwei Drachensegeln staffeln sich neun schlanke Lichtstelen arkadenartig vor einer signalroten Wand mit den Firmenlogos. Sie bilden einen dynamisch-eleganten, je nach Blickwinkel facettenartig gestaffelten Hintergrund für den zentralen Besprechungstisch.

Wave, Terrassenüberdeckung, Bangkok, 2006

Im Herzen von Bangkok befindet sich von modernen Wolkenkratzern umgeben ein Café, deren leichte Dachkonstruktion ca. 200 m² misst. Während die Membrane in Hinblick auf eine kontrollierte Entwässerung horizontal mittels Klemmschienen an der Fassade anschließt, erfährt sie durch die Stütz- und Abspannpunkte im vorderen Bereich einen wellenförmigen Abschluss. So entstand für die permanente Nutzung eine einladende und reizvolle Dachlandschaft, die sich wohltuend von dem vertikal gegliederten Umfeld abheben kann. Fotos: I. Lishke

Messestände und Eyecatcher auf der TechTextil , Frankfurt, Juni 2007

Die Materialien stehen im Vordergrund bei der weltweit größten Leistungsschau für technische Gewebe und Textilien und daher wurden bei der Standkonzeption für zwei namhafte Gewebehersteller und -beschichter prägnante Anwendungen gewählt, welche die leichte Wirkung solcher Materialien betonen:
Bedruckte Mesh-Gewebe werden über große Rahmen aufgespannt und ein „Blätterbaum“ mit wenigen aber kräftigen Farbtupfen einerseits, sowie die lockere Anordnung mehrerer „Kite one“ -Segel aus der Produktserie Light-Structure andererseits sorgen für eine freundliche und luftige Atmosphäre.

TEMPO Alu-/Tuch- und Lichtinstallation, Husnes, Norwegen, 2005

Bei diesem 12 m hohen Kunstprojekt im öffentlichen Raum Norwegens wird die äußere Form des Aluminiumgeflechtes durch die transluzente Membrane aufgenommen. Mittels LED-Technik erstrahlt die Skulptur nachts verschiedenfarbig, wobei die ca. 40 m² Fluorpolymer-Gewebe einen flächigen Kontrast zu den verschweißten Aluminiumstäben bilden und das Licht auf sehr sinnliche Weise wiedergibt. Entwurf: A. Heshmati, Fotos: A. Heshmati, I. Lishke

Euroshop Messestand, Düsseldorf, 2005

Die Düsseldorfer Messe Euroshop ist der ideale Ort, um neue Ideen für zukünftige Messeauftritte zu bekommen, denn der Bereich Euro Expo als größte Leistungsschau für Messebau, Design, Event, präsentiert innovative Konzepte und Ideen für die Kommunikationsbühne Messestand.
Die mit zwei Öffnungen versehene Membrane des 80 m² großen Messestandes wurde zwischen die räumlich gekrümmte Rohrkonstruktion aus Edelstahl gespannt. Eine Variante aus Stretch- Gewebe ohne Öffnungen wurde parallel erstellt. Entwurf: Godecki/Meeß-Olsohn, leichtbaukunst

Energie-Dome, Folkwang-Atoll, 2006

Folkwang-Atoll, interdisziplinäres Kunstprojekt (2010 als Kulturhauptstadt-Projekt Ruhr-Atoll realisiert):

Die Konzeption vom Initiator Norbert Bauer aus dem Jahre 2005 thematisiert das Wechselspiel von Kunst und Energie in Form von Kunstinseln: Physikalische Energie wird in kreative Energie, in Kunst, Bewegung, Licht umgesetzt: Ein aus 25 einzelnen Inseln bestehender Energiepark sollte von verschiedenen international renommierten Künstlern, darunter Otto Piene, Magdalena Jetelova, Kazuo Katase und Gloria Friedmann für eine begrenzte Zeit auf dem Baldeneysee installiert werden.

In Ergänzung zu den Kunstobjekten sah die Idee von Lars Meeß-Olsohn eine funktionelle Ausstellungsinsel als begehbare Lichtinstallation vor, die ebenfalls den Anspruch erhebt, eine Brücke zwischen Kultur und Wissenschaft zu schlagen und die dazu dienen sollte, das Konzept des Kunstarchipels zu vermitteln.
In einer weiteren Entwicklungsstufe des innovativen und patentierten Flächentragwerks Textegrity soll die Präsenz der flächigen Zugelemente in den Hintergrund treten. Auch als mehrlagige Konstruktion wird sie dem Wesen der Tensegrity mit ausschließlich vorgespannten Elementen gerecht:


Textegrity

 

 

Die Variationen einer Tensegrity-Einheit entstanden anlässlich des LeichtBauKunst-Symposiums, 2000.
Um Tensegrity-Strukturen für eine Nutzung in baupraktischer Hinsicht vorzubereiten, wurde die Studie Textegrity I realisiert und ausgewertet.
Es handelt sich um die erstmalige, statisch relevante Verbindung räumlich gekrümmter Flächenelemente mit den streng linear orientierten Elementen des Tensegrity-Fachwerks.

 

 

 

 

Um die bildhafte Darstellung von Fullers Metapher zu Tensegrity "small islands of compression in a sea of tension" aufzunehmen, könnte man sagen, dass Textegrity die Oberflächen dieses imaginären Meeres, die Oberflächenspannung, sichtbar macht.